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Mannschaftskämpfe 1953/54Hessischer Schachverband e.V. |
| Frankfurt a.M. Die hessische Mannschaftsmeisterschaft ist noch nicht endgültig entschieden: Am 24. Januar gewannen die Schachfreunde Frankfurt als Meister der Südgruppe in Höchst gegen den Westmeister Kelsterbach mit 6½ zu 1½, wobei die Kelsterbacher an den drei ersten Brettern jeweils ein Remis erzielten. Der entscheidende Kampf zwischen dem Meister der Gruppe Nord, dem Kasseler Schachverein, und den Schachfreunden Frankfurt (am 7. 2. in Kassel) wurde beim Stande von 3:3 abgebrochen. Frankfurt steht in beiden Hängepartien besser, aber wenn bei der Abschätzung kein Gewinn nachgewiesen werden kann, so hätte Kassel auf Grund der Brettwertung gewonnen. Am ersten Brett trennten sich Jäger - Nonnenmacher unentschieden, am zweiten verlor Schlensker gegen Sänger durch Zeitüberschreitung. Hervorzuheben ist die Gastfreundschaft der Kasseler Schachfreunde, die den Frankfurtern kostenlose Übernachtung besorgt, hatten. Die Stadt Kassel hatte einen Vertreter zu dem Kampf entsandt und für die Spiele Kaffee. Kuchen und Rauchwaren gestiftet.(1) |
| Frankfurt a.M. Nach Abschluß der beiden Hängepartien gewannen die Schachfreunde Frankfurt gegen den Kasseler Schachklub die Hessische Mannschaftsmeisterschaft mit 4½ : 3½.(2)
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Im Endkampf keine EntscheidungFrankfurt - Kassel 3:3 abgebrochen!Der Endkampf um die hessische Schachmannschaftsmeisterschaft, der zwischen den Schachfreunden Frankfurt und dem Kasseler Schachklub in der Gaststätte der Stadthalle ausgetragen wurde, blieb trotz mehr als fünfstündiger Spielzeit beim Stand von 3:3 unbeendet. Die noch ausstehenden Partien Breda - Heuäcker und Kuhnert - Degenhardt, die zur Abschätzung dem Deutschen Schachbund eingereicht wurden, müssen die Entscheidung bringen!Die Überraschung des Kampfes war die Niederlage des am fünften Brett spielenden ehemaligen deutschen Jugendmeisters Marcus (Frankfurt) gegen Wienand, mit der Kassel in Führung ging. Sänger zwang am zweiten Brett Schlensker, der die Zeit überschritt, nach dreistündigem Kampf zur Aufgabe. Am siebten Brett stellte Pietzker durch sein Unentschieden gegen Theil das Ergebnis auf 2,5:0,5 für Kassel. Dann zog Frankfurt durch Siege von Menger am achten Brett gegen D. Haas und Flammiger am sechsten Brett gegen Völker gleich. Schließlich einigten sich auch die beiden Spitzenspieler Hessenmeister Jäger (Frankfurt) und Pokalmeister Nonnenmacher auf Remis. Die Grüße der Stadt Kassel überbrachte Stadtrat Cornelius der mit zahlreichen Zuschauern den Kampf mit gespannter Aufmerksamkeit verfolgte. A. Giertz HA 8.2.1954(3) |
Schachklub verlor TitelDie beiden Hängepartien des Kampfes um die hessische Mannschaftsmeisterschaft zwischen dem Kasseler Schachklub und den Frankfurter Schachfreunden waren dem Turnierleiter des Deutschen Schäclibundes zur Entscheidung vorgelegt worden.Das nunmehr vorliegende Ergebnis erklärt die Partie Kunerth gegen Degenhardt als gewonnen für Frankfurt und die Partie Breda gegen Heuäcker als Remis. Mit 4,5:3,5 Punkten ist demnach der Meistertitel an Frankfurt gegangen! HA 5.5.1954(4) |
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Quellen: (1) Aus Schachecho Nr.4 vom 20.Feb. 1954, Umschlagseite 2 (2) Aus Schachecho Nr.6 vom 20.März 1954, Umschlagseite 2 (3) Aus der Chronik des Kasseler SK, verfaßt von Herbert Götze (4) Aus der Chronik des Kasseler SK, verfaßt von Herbert Götze |
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