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Hessischer Schachverband e.V.Wer ist Theodor Rohs? |
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Die Anhaltspunkte zu Theodor Rohs sind außerordentlich dünn gesät. Geboren wurde der Kaufmann 1897 in Frankfurt a. M., wo er bis zu seiner kriegsbedingten Verlegung 1943 nach Nürnberg im Stadtteil Bornheim wohnte. In den 30-er Jahren war Rohs zweimal (1932 und 1935) Frankfurter Stadtmeister, damals als Mitglied des SV Bornheim 1926. Beim Jubiläumskongreß des SV Anderssen Frankfurt 1930 gewann er das Hauptturnier. Beim Sommerturnier des Mittelrheinischen Schachbundes (Vorgänger des Hessischen Schachverbandes) 1933 in Wiesbaden wurde er Sechster. Ein Jahr später in Bad Ems gewann er das B-Turnier des Mittelrheinischen Schachbundes. In den folgenden Spielzeiten platzierte sich Rohs mehrmals im Vorderfeld, so 1935 in Wiesbaden als Achter im A-Turnier und 1936 in Frankfurt a. M. als Dritter im A-Turnier (beide Male siegte Ludwig Steinkohl aus Rüsselsheim). 1937 in Frankfurt a. M. wurde er Zehnter, während Bleutgen aus Wiesbaden gewann. 1936 gelang Rohs sein größter Triumph durch den 3. Platz bei der Mittelrheinischen Bundesmeisterschaft hinter dem erneuten Sieger Ludwig Steinkohl. Bei der Bayerischen Einzelmeisterschaft 1947 gelang ihm, damals noch beim SK Lohengrin Nürnberg, ein beachtlicher 3. Platz. Sieger wurde Konrad Eduard Neuhof (Nürnberg). Zwei Jahre später wurde er wiederum Dritter, diesmal bei der Stadtmeisterschaft von Nürnberg. Bei der Bayerischen Einzelmeisterschaft 1952 in Passau erreichte er den 14. Rang, 1953 nahm er in der Meisterklasse II teil und belegte Rang 21. Paul Kieninger (München) hieß der Gewinner. Bis 1949 wohnte er in Nürnberg, dann verzog er 1950 ins Altersheim der Arbeiterwohlfahrt, das im Schloß Wiesenthau (Hausnummer 1) sein Domizil hatte. Auch hier blieb er nicht lange. 1957 verzog er nach Mimberg, 1959 nach Bayreuth, wo er 1972 auch verstarb. Aus: 25 Jahre Schachclub Forchheim 1977 - 2002 von Udo Güldner |
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