![]() | Mannschaftskämpfe 1948/49
Hessischer Schachverband e.V. |
| Durchführung der Hessischen Mannschaftsmeisterschaft (Achter-Vereinsmannschaft) und der Hessischen Jugend-Mannschaftsmeisterschaft (Sechser-Vereins-Mannschaft) für 1948. Auf einer Vorstandssitzung anläßlich des Hessischen Schachkongresses in Darmstadt- Eberstadt wurde ein wichtiger Beschluß gefaßt:
Hessen wird in 3 Gruppen unterteilt:
Unsere Aufgabe ist es, in diesen 3 Gruppen bis spätestens zum 15. Mai die Mannschafts- und Jugend - Mannschaftsgruppensieger festzustellen.
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| Gruppe Nord Für die Austragung der Mannschaftsmeisterschaften hatten sich 6 Vereine aus Nordhessen qualifiziert: der vorjährige Meister Kasseler Schachklub, und der diesjährige Meister SV Rothenditmold- Kassel. Aus dem Bezirk II, der vorjährige Meister Hersfeld und der diesjährige Meister Alsfeld, aus dem Bezirk III, der vorjährige Meister Marburg und der diesjährige Meister Gießen. Hersfeld und Marburg verzichteten auf die Austragung. Somit waren nur noch 4 Vereine im Rennen. Der 1.Kampf zwischen dem Kasseler Schachklub und SV-Rothenditmold endete 7½ : ½, Gießen gegem Alsfeld 4½ : 3½. Kasseler Schachklub gegen Alsfeld 5½ : 2½. Gießener Schachverein gegen SV Rothenditmold 5½ : 2½. Kasseler Schachklub gegen Gießen 4 : 4. Der Kasseler Schachklub hatte Glück, weil die letzte Partie, die auf Remis stand, von Gießen in Zeitnot verloren wurde, andernfalls wäre Gießen mit einem halben Punkt Vorsprung Meister geworden. Der Kampf SV-Rothenditmold gegen Alsfeld endete 3 : 3, mit 2 Hängepartien.(3)
Gruppe Süd Bezirk IV: Der Bezirksmeister steht noch nicht fest (Schachverein Hanau oder Schachclub Steinheim), Bezirk V - Meister: Schachfreunde Frankfurt. Bezirk VI - Meister: SG Bensheim.(2)
Gruppe West Bei den Aufstiegskämpfen konzentrierte sich nach dem Ausscheiden von Limburg alles auf die Begegnung Rüsselsheim gegen Wiesbadener Schachverein. Da beim Schachverein 2 Spieler fehlten, wurde der Kampf von Rüsselsheim gewonnen. Es spielen nunmehr zur Ermittlung des Gruppensiegers West:
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| Nach der Turnierordnung des Hessischen Schachverbandes (II, 1) nimmt der Titelverteidiger an den Endkämpfen teil. Alle Ergebnisse sind sofort an den Turnierleiter Dr.J.Niemann, Darmstadt, Fiedlerweg 14 zu melden.(2) Um die hessische Mannschaftsmeisterschaft, Endrunden: Darmstadt- Eberstadt spielte gegen Höchst 4 : 4. Nach der Wertung gemäß T.O. II/4: 21,5 zu 14,5 für Eberstadt. Nachdem Frankfurt gegen Kassel kampflos gewonnen hat, empfingen die Schachfreunde am 26.6.49 in Frankfurt den vorjährigen hessischen Mannschaftsmeister Darmstadt- Eberstadt zum Endspiel. Das Ergebnis war ein klarer 3 : 5 Sieg der Eberstädter Mannschaft: Sfr.Frankfurt - D.-Eberstadt 3 : 5 Jaeger - A.Archipoff ½ : ½ Schlensker - S.Archipoff ½ : ½ Flamminger - Kolb 0 : 1 Schikora - Prof. Punga ½ : ½ Bruchhäuser - Dr.Niemann 0 : 1 K.Bernardi - Pennrich ½ : ½ Menger - Sixt 0 : 1 Ditter - Meidinger 1 : 0 Damit ist die SKG D.- Eberstadt zum zweitenmal hessischer Mannschaftsmeister geworden.(4) |
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Quellen: (1) Aus dem Schachrundbrief 16/1948 des Hessischen Schachverbandes (2) Aus dem Schachrundbrief 28/1949 des Hessischen Schachverbandes (in "Südwestschach" Nr.8/Juni 1949) (3) Aus dem Schachrundbrief 29/1949 des Hessischen Schachverbandes (in "Südwestschach" Nr.9/Juli 1949) (4) Aus dem Schachrundbrief 30/1949 des Hessischen Schachverbandes (in "Südwestschach" Nr.10/15.Juli 1949) |
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